Jugendbüro "For You"
In direkter Lage neben dem Jugendhaus wurde das Jugendbüro eingerichtet. Drei Jahre lang gab es eine Anschubfinanzierung durch Mittel des Europäischen Sozialfonds. Heute ist das Jugendbüro ein niederschwelliges Angebot, in denen alle Fragestellungen rund um Schule, Ausbildung und Beruf ihren Platz haben - aber nicht isoliert - sondern im Kontext der gesamten Lebensplanung und individuellen Persönlichkeitsentwicklung. Hier werden konkrete Berufsziele entwickelt und Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz gegeben.
Eine enge Kooperation mit den Schulen und der Schulsozialarbeit ist Normalität. Ein Tag in der Woche ist die Fachkraft im Rahmen der Ganztagsbetreuung in der Schule und erhält zudem Schulstunden für Bewerbungstraining. Das Jugendbüro ist mittlerweile bekannt. Auch Jugendliche, die nicht das Jugendhaus besuchen holen sich Rat und ebenso Eltern, wenn sie nicht mehr weiter wissen.
13.09.05 Jugendliche ein bisschen anschubsen
Patenprojekt "Tandem"
Ehrenamtliche, erwachsene "Paten" mit Berufserfahrung bilden jeweils mit einer SchülerIn der Hauptschule ein "Tandem". Gemeinsam arbeiten sie auf einen gelungenen Schulabschluss und
den Übergang in einen geeigneten Ausbildungsberuf hin. Das Tandem beginnt am Ende der 8. Klasse und setzt sich in der 9. Klasse fort. Von 15 SchülerInnen der Abschlussklasse werden 12 von Paten betreut. FoJu organisiert "Tandem" und betreut die Paten. Schirmherr ist der Bürgermeister.
Arbeitsgelegenheiten
FoJu bietet zwei Plätze für 1-Euro-Jobs an. Für junge erwerbslose Menschen unter 25 Jahre, die schon schulische Warteschleifen und vielfältige Maßnahmen hinter sich haben, bietet das Jugendhaus und das Jugendbüro sinnvolle Tätigkeiten, die zudem auch noch Spaß machen. Sie werden sozialpädagogisch betreut und profitieren von den Angeboten zur Berufsorientierung im Jugendhaus. Ziel ist eine passende Berufswegeplanung zu entwickeln mit Übergang in eine weiterführende Schule oder Ausbildung.
Streetwork
Nicht alle Jugendlichen finden den Weg ins Jugendhaus - Berufsorientierung ist auch auf der Straße möglich. Cliquen verteilen sich an verschiedenen Orten. Anwohner fühlen sich belästigt und rufen im Jugendbüro an und bitten um Unterstützung. Regelmäßig ist die Fachkraft in der Gemeinde unterwegs und versucht den Ausgleich zwischen den Generationen.
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