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28.08.2009

Albtour 2009 - Tag 6

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Nach einem köstlichen Mittagessen bei Alb-Gold folgte die Besichtigung. Marsmenschen ähnlich tauchten wir ein in die gläserne Produktion und wurden über das Engagement für die Umwelt, Tierschutz und gentechnikfreie Rohstoffe informiert. In der gläsernen Produktion der Firma Albgold konnte die Gruppe sich überzeugen, wie auch bei einem beachtlichen Tagesausstoß von 50.000 kg Teigwaren höchste Qualitätsstandards eingehalten werden können.

Mit einem rasanten Fahrrad-Spurt ging es dann zu Bürgermeister Kleiner in den Gewerbepark Haid. 70% der Fläche ist vermarktet, die Gastronomie im Hydepark und das „per du“ funktionieren. Gewerbe braucht Flächen – darum wissen auch die Grünen. „Wir halten jedoch eine Reaktivierung von Brachflächen oder ehemaligem Militärgelände aus ökologischen Gründen immer für sinnvoller als die Erschließung neuer Gebiete auf der Grünen Wiese“. Dass die Umwandlung solcher Gebiete, wie im Gewerbepark Haid in Engstingen, nicht ohne erhebliche Schwierigkeiten bei ungelösten Fragen der militärischen Altlasten vonstatten geht, war Gegenstand eines Gesprächstermines vor Ort. Mit dem Vertragspartner „Bund“ gibt es große und kaum verständliche Probleme.

Es folgte der Besuch des Alten Haidhofs. Die großen Koppeln direkt am Hof mit alten Weidenbäumen liegen im reizvollen Landschaftsschutzgebiet „Trochtelfinger Heide“. Heute sind sie geselliger Altersruhesitz von Pferden und Heimat von Stuten, die hier ihre wertvolle Milch geben. Die Stutenmilch hat gut geschmeckt und die daraus verarbeitete Kosmetik ist nur zu empfehlen. Leider leidet die Power-Besitzerin Sandra Gogel unter enormen europäischen Auflagen.

Der Stall Willi Wolf, die Albbüffel sowie das Gespräch mit dem wortgewaltigen Willi waren unbeschreiblich – Schwäbisch-Unterricht für den Wuppertaler und Lebensphilosophie pur.

Den langen Tag haben wir mit einem Gespräch mit Harry Rauscher über das tolle Engagement des “Vereins für angewandte Lebensfreude” beim Kickfeschd ausklingen lassen. Der Veranstalter dieses traditionellen Sport- und Musikfestes zeigt schon im Namen, womit man zu rechnen hat: dass nämlich auf der Alb nicht nur fleissig geschafft, sondern auch ausgelassen gefestet wird. Ein großes Anliegen des Vereines ist der Erhalt und die Weiterführung des Gasthauses und kulturellen Treffpunkts „Adler“ in Meidelstetten. Über einen Förderverein wird derzeit versucht, die notwendige Finanzierung für einen Kauf des Gebäudes zu sichern.

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  1. Beate Müller-Gemmeke
    Beate Müller-Gemmeke: RT @fbrantner: Papazeit für das Baby direkt nach der Geburt? Die #EuropäischeUnion #EU sieht das vor - aber Ministerin Giffey @BMFSFJ sieht…

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    Beate Müller-Gemmeke: #Langzeitarbeitslose dürfen nicht aufs Abstellgleis gestellt werden. Sie brauchen die gleichen Chancen auf Weiterbi… https://t.co/K8uCQZeiBv

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