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27.07.2016

Albtour 2016 – Tag 1

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Endlich bin ich mit meinem Team auf der Alb unterwegs. Zehn spannende Tage liegen vor uns. Der Start – mit Stationen rund um Münsingen – war gelungen. Wir haben Glasveredelung kennengelernt, endlich mal wieder die Hopfenburg besucht, ein spannendes Gespräch in der Beruflichen Schule geführt, Impulse gesammelt beim „Markt der Möglichkeiten“ und ich durfte als Erste eine Wurst probieren, die ab heute neu auf den Markt kommt. Der erste Tag war also super.

Albkind

Die Familie Daigel betreibt ein kleines Familienunternehmen in Münsingen am Marktplatz. Sie bedrucken in ihrer kleinen Manufaktur Glas mit Fotos und anderen Motiven für individuelle Küchenrückwände, Spiegel, Wandverkleidungen und Möbel. Diese Werke sind einfach schön, nachhaltig und raffiniert. Dieser Besuch macht Lust auf Veränderung in den eigenen vier Wänden.

Hopfenburg

Manche Orte besuche ich ein weiteres Mal. Denn es ist mir Anliegen, die Entwicklungen zu beobachten und nachvollziehen zu können. Es ist schön zu sehen, wie die Ideen wachsen. Dies gilt auch für die Hopfenburg. Das ist eine sehr gut besuchte Ferienanlage mit Appartements, Schäferwagen, Tipis, Jutezelten und Campingplatz. Für die Gäste gibt es einen Hofladen, gutes Essen, Tiere und Seminarräume. Das Ganze ist komplett nachhaltig. Zudem beschäftigt die Hopfenburg Menschen mit Behinderungen, die von Sozialarbeiter_innen unterstützt werden. Es ist einfach ein rundum gelungenes Projekt. Im Eröffnungsjahr war ich schon mal zu Besuch und wurde damals Patin eines Kirschbaumes. Heute konnte ich die ersten Früchte genießen.

Berufliche Schule Münsingen

In der Beruflichen Schule wurden wir vom Schulleiter Roland Dörr und vielen Lehrer_innen begrüßt. Die Schule hat knapp 600 Schüler_innen und bietet in Kooperation mit Betrieben sowie Einrichtungen Ausbildungsmöglichkeiten beispielsweise zum Landwirt, Pferdewirt, Industriemechaniker und Altenpflege an. Zudem können die jungen Leute dort die Fachhochschulreife und den mittleren Bildungsabschluss erwerben. Zusammen mit den Lehrkräften haben wir über die ÖPNV-Anbindung und die regionale Schulentwicklung diskutiert. Meine Haltung ist eindeutig: Ich mache ich mich dafür stark, dass die Schulen im ländlichen Raum erhalten bleiben. Wichtig waren mir auch die Erfahrungsberichte aus den Vorbereitungsklassen für Geflüchtete. Die Arbeit ist für die Lehrkräfte nicht einfach, dafür haben sie Wertschätzung und Anerkennung verdient.

Markt der Möglichkeiten – Inklusion

In Münsingen fand heute auf dem Marktplatz der „Markt der Möglichkeiten“ statt, auf dem Aktive ihre Inklusionsangebote aus der Region präsentieren konnten. Die Integrations- und Inklusionsbeauftragte der Stadt Münsingen, Rebecca Hummel, hat uns freundlicherweise herumgeführt. Wir haben richtig tolle Initiativen kennengelernt – unter anderem Karatekurse für Behinderte, die Weberei des Bruderhauswerks Buttenhausen, E-Bikes für Menschen mit Behinderung, Heranführung an die Gebärdensprache und vieles andere mehr. Diese Arbeit wird von vielen engagierten Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen getragen und dieses Engagement ist unverzichtbar. Sie brauchen unsere Unterstützung.

Genuss und gute Gespräche am Bahnhof

Am Münsinger Bahnhof haben wir uns mit dem SAB-Chef Bernd-Matthias Weckler getroffen und im „Stations-Buffet“ gut gegessen. Neben den wie immer interessanten Gesprächen mit Bernd Weckler und seinen tollen Geschichten rund um die Bahn haben wir auch die Familie Weibler kennengelernt. Ich durfte ihre neue Bio-Dosenwurst „Leinochs“, die mit Leinsamen gewürzt ist, als Erste testen. Sie kommt jetzt ganz neu auf den Markt und wird bestimmt viel verkauft, da bin ich mir sicher. Denn sie schmeckt super gut.

Treffen mit OV Mittlere Alb und Besuch der „Ehemaligen“

Am Abend hatten wir den Grünen Ortsverband Mittlere Alb im Hotel „Herrmann“ zu Gast. Außerdem hatten wir die „Ehemaligen“ eingeladen, also alle, die wir bei den letzten Albtouren kennengelernt haben. Es war ein sehr schöner Ausklang mit guter Stimmung am Tag 1.

 

 

 

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