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02.08.2018

Albtour 2018 - Tag 10

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Meine Jubiläums-Albtour ging heute leider zu Ende. Die 10 Tage waren wunderbar und auch der letzte Tag hat mich begeistert. Nachdem wir alles gepackt hatten, ging es zur Hohensteiner Hofkäserei Rauscher und den Albbüffeln. Der letzte Termin war dann Flomax Naturmode in St. Johann. Und dann war es so weit. Nach einem letzten gemeinsamen Essen im Landgasthof Hirsch in Gächingen radelten wir wehmütig runter von der Alb nach Reutlingen.

Nach einem letzten gemütlichen Frühstück im sehr schönen Hotel „Speidel’s BrauManufaktur“ in Ödenwaldstetten ging es auf die letzte Etappe. Die Hohensteiner Hofkäserei, die auf Bio setzt, hatten wir bereits 2010 besucht und wollten jetzt nachfragen, wie sich alles entwickelt hat. Gut geht es der Hofkäserei und der Familie Rauscher, die ein reiner Familienbetrieb ist und nur Milch von der eigenen Herde verarbeitet. Das Besondere ist, dass dort nicht nur Milchkühe gehalten werden, sondern auch eine Gruppe von Albbüffeln. Und das sind wahrlich beeindruckende Tiere. Auch der Käse ist super. Mit seinem Albzarella hat Helmut Rauscher 2016 den Goldenen Qualitätspreis gewonnen. Es gibt jetzt auch ein neues Projekt. Geplant ist ein neuer Stall am Waldrand, bei dem vor allem das Tierwohl im Mittelpunkt stehen wird. Wir sind schon sehr gespannt und deshalb haben wir schon einen weiteren Besuch dort geplant.

Flomax Naturmode in St. Johann war die letzte Station und auch dort waren wir bereits 2010. Die Gründerin und Designerin Veronika Kraiser produziert sehr schöne und bequeme Kleidungsstücke, die regional, nachhaltig und vor allem natürlich ökologisch hergestellt werden. Die Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischer Tierhaltung bzw. Anbau und auch die verwendeten wunderschönen Farben sind ökologisch und gesundheitlich unbedenklich. Seit 2009 gibt es in Kooperation mit der Schäferei Stotz aus Münsingen auch die Kollektionen albmerino – produziert aus Schafswolle in fünf melierten Farben. Es läuft also auch dort sehr gut. Die kleine heimelige Betriebsstätte in Gächingen platzt fast aus allen Nähten. Deshalb plant Flomax vor Ort eine Vergrößerung und das unterstützt auch Bürgermeister Florian Bauer, der beim Besuchstermin mit dabei war. Flomax ist eine tolle und innovative Manufaktur und die Menschen, die sie umtreiben sind sympathisch und engagiert. Wer sich in dem kleinen gemütlichen Laden umschaut, der spürt Lebensfreude und Visionen und fühlt sich dort wohl. Flomax wurde übrigens nach den Söhnen – Florian und Max – benannt und beide machen mittlerweile mit. Auch das finde ich ungemein sympathisch.

Das waren die letzten beiden Besuche auf der Albtour 2018. Danach haben wir bei einem gemeinsamen Essen nochmals zurück geschaut auf die vielen tollen Begegnungen und interessanten Gesprächen. Dann haben wir uns wehmütig auf den Weg gemacht und sind nach einem letzten Selfie von der Alb runtergefahren nach Reutlingen. Unten angekommen, konnten wir nochmals stolz sein, denn trotz Hitze haben wir in diesem Jahr einen Rekord geschafft – 20 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über die gesamten 10 Tage.