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02.09.2017

„Darum Grün“ mit Robert Habeck

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Rund 150 Gäste waren in den Spitalhof gekommen, um den stellvertretenden grünen Ministerpräsident und Umweltminister von Schleswig-Holstein, Robert Habeck, im Gespräch über Zukunft, Energie, Gerechtigkeit und Freiheit zu erleben. Das Kommen hat sich gelohnt. Es war ein ruhiger, nachdenklicher, aber auch grüner und aufrüttelnder Abend und eine lebhafte Diskussion.

„In dieser Zeit können wir nicht nicht politisch sein“, meint Robert Habeck, denn die Herausforderungen sind zu groß. Er zog einen großen Bogen über viele Themen. Wenn wir die Klimakrise nicht aufhalten, dann verlieren wir nicht nur die Eisbären, sondern viele Menschen verlieren durch noch mehr Dürren, Überflutungen und dem steigendem Meeresspiegel ihre Lebensgrundlagen. So entstehen Armut und Kriege und in der Konsequenz Flüchtlingsbewegungen in ganz anderem Ausmaß. Habeck sprach auch über Gerechtigkeit und erklärte seinen Satz: „Wir müssen zurück zu einer sozialen Marktwirtschaft statt asozialer Machtwirtschaft.“ Er streifte die Digitalisierung. Und er sprach viel über das Problem, dass die Aussagen der Politik nicht mehr für die Mehrheit der Gesellschaft gleichermaßen verständlich sind, weil sich die Lebensrealitäten verändert und individueller, unterschiedlicher geworden sind. „Politik findet keine Sprache mehr, die die Probleme der Menschen in Solidarität bündelt.“ Deshalb „merkelt der Wahlkampf so vor sich hin, aber wir dürfen uns davon nicht beeindrucken lassen. Denn die Themen Umwelt und Soziales seien wichtiger denn je. Auch wenn „wir Grünen derzeit unter Wert gehandelt werden“.

Robert Habeck sprach aber auch über Politik an sich, wie sie funktioniert und dass gerade die grünen Themen in stetigem Widerstreit zu einander stehen. Aber: Wegducken gilt nicht. Davon lösen sich Probleme nicht. Und wie Lösungen aussehen können, das ist immer eine Sache des Aushandelns und der Diplomatie. So funktioniert Politik. Wer sich in das politische Geschäft hineinwagt, braucht eine gehörige Portion Idealismus und Ideen. Robert Habeck will „eine Politik, die nicht in Angst erstarrt, die möglich macht und einlädt.“ Dieses Gefühl und Vertrauen zu vermitteln, ist ihm an diesem Abend gelungen.

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