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10.01.2016

Digitalisierung politisch gestalten

Die Digitalisierung wirkt sich schon heute auf das Arbeitsleben aus. Sicher ist auch, dass die Arbeitswelt zukünftig kommunikativer, vernetzter, flexibler und technologischer sein wird, als je zuvor. Deshalb haben wir ein Autor_innenpapier zur Digitalisierung verfasst. Mein Part daran war „Gute Arbeitsbedingungen, guter Schutz“.

Wenn sich die Arbeitswelt verändert und digitaler wird, dann entstehen Chancen, aber auch Risiken. Arbeit kann selbstbestimmter werden und Freiräume bieten. Arbeit kann aber auch entgrenzen, indem Freizeit und Arbeit immer mehr verschwimmt. Neue Formen der Selbstständigkeit bringen Chancen, aber Solo-Selbstständige müssen dann auch sozial abgesichert werden.

Die Konsequenz ist also: wir brauchen für die digitale Arbeitswelt ein Update beim Arbeitsrecht und bei der Mitbestimmung. Eine veränderte Arbeitswelt benötigt angepasste Rahmenbedingungen, denn mehr Freiheit und Zeitsouveränität erfordern auch Schutz, damit die digitale Arbeitswelt tatsächlich zu mehr Lebensqualität führt. Konkret fordere ich beispielsweise bei der Vertrauensarbeitszeit ein neues Mitbestimmungsrecht über die Menge der Arbeit. Und für Solo-Selbstständige wünsche ich mir auch kollektive Regelungen, beispielsweise branchenspezifische Mindesthonorare.

Alle ersten grünen Gedanken zur Digitalisierung können hier nachgelesen werden:

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