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24.06.2019

Gute Arbeit statt prekärer Beschäftigung

Die WSI-Datenauswertung der Hans-Böckler-Stiftung zeigt, dass es viel zu viel atypische Beschäftigung gibt. Immer noch arbeiten viel zu viele Menschen atypisch und prekär. Vor allem Frauen stecken oft in Teilzeit- und Minijobs gest. Das ist nicht akzeptabel,  denn so werden viele dieser Frauen in die Altersarmut gedrängt.

Gerade Frauen mit Kindern brauchen hier im Job mehr Zeitsouveränität, so dass sie Arbeit und Familie besser miteinander vereinbaren können. Denn dann haben sie die Chance,  länger zu arbeiten. Die Bundesregierung sollte endlich entsprechende Möglichkeiten schaffen. Beschäftigte brauchen ein Recht auf Mitsprache bei der Lage der Arbeitszeit und ein Recht auf Homeoffice.

Gleichzeitig finden junge Beschäftigte in immer neuen befristeten Jobs keinen echten  Zugang zum Arbeitsmarkt und können ihr Leben kaum planen. Und andere Menschen finden nur noch Jobs in der Leiharbeit. Hier brauchen wir gute soziale Leitplanken. Die Bundesregierung muss daher  die Möglichkeit abschaffen, Jobs sachgrundlos zu befristen. Und in der Leiharbeit muss endlich Equal Pay ab dem ersten Tag gelten. Nur so kann heutige prekäre Arbeit zukünftig zu guter Arbeit werden.

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  1. Beate Müller-Gemmeke
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