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19.08.2010

Schlecker muss sich endlich an Spielregeln halten

Nach dem Leiharbeitsskandal der Drogeriemarktkette Schlecker, gerät der Konzern wieder in die Schlagzeilen. Nun versuchte der Konzern seine Beschäftigten um die Auszahlung der geleisteten Überstunden zu bringen. Erst nachdem sich die Gewerkschaft verdi eingeschaltet hat, gibt es jetzt eine Einigung.

Der Ärger mit der Drogeriemarktkette Schlecker nimmt kein Ende. Nach dem ungeheuerlichen Missbrauch durch eine eigene Leiharbeitsfirma werden jetzt die vereinbarten Arbeitsbedingungen bei Schlecker erneut unterlaufen. Dieses Mal wird Mehrarbeit ohne Vorankündigung und ohne Begründung auf ein Zeitkonto verschoben, obwohl diese laut Tarifvertrag ausbezahlt werden müssen.

Schlecker lässt keine Möglichkeit aus, seine Personalkosten zu drücken und das immer zu Lasten der Beschäftigten. Die 32.000 Angestellten bei Schlecker müssen endlich fair behandelt werden und dürfen nicht weiter Spielball von Unternehmensstrategien sein.

Wir erklären uns solidarisch mit ver.di und dem Gesamtbetriebsrat von Schlecker bei ihrem ständigen Kampf gegen immer neue Angriffe auf die Rechte der Beschäftigten von Schlecker. Darüber hinaus fordern wir Schlecker auf, sich endlich an die Spiegelregeln zu halten und zukünftig Mehrarbeit wieder zu entlohnen.

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