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05.05.2015

Solidarität mit den Hebammen – Flash Mob in Berlin

15-05-05_Hebammen_Berlin

Am Internationalen Hebammentag war ich beim Flash Mob der Berliner Hebammen. Sie brauchen unsere Unterstützung und die Bundesregierung muss endlich konsequent handeln. Denn der Berufstand der Hebammen ist bedroht und ebenso die Wahlfreiheit der Eltern für eine selbstbestimmte Geburt. Bitte Petition unterstützen!

Die Situation ist bedrohlich. Immer mehr Hebammen geben auf wegen den steigenden Haftpflichtprämien. Der geplante Regressverzicht der Bundesregierung wird das Problem aber nicht lösen. Und jetzt sind auch noch die Verhandlungen zwischen Hebammenverband und den gesetzlichen Krankenkassen gescheitert, denn erstmals wollen die gesetzlichen Krankenkassen aus der umfassenden Versorgung der Frauen mit Hebammenhilfe aussteigen. Geht es nach ihrem Willen, dürfen sich Frauen künftig nur noch unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen für eine außerklinische Geburt als Kassenleistung entscheiden. Die Ausschlusskriterien sind aber medizinisch unbegründet. Wenn die Krankenkassen nun mit ihrer Entscheidung vermitteln, es sei gefährlich, den errechneten Termin auch nur um einen Tag zu überschreiten, wird sich dies auch auf klinische Geburten auswirken. Im Vordergrund der Geburtshilfe steht nicht mehr die Sicherheit von Kind und Mutter, sondern es geht um Wirtschaftlichkeit und die Angst vor Schadensersatzansprüchen. Deshalb geht dieser Vorstoß der Krankenkassen uns alle an! Auch die Familien, die eine Geburt in der Klinik planen.

Die flächendeckende und wohnortnahe Versorgung mit Hebammen ist eine gesellschaftliche Aufgabe! Die Bundesregierung sollte das endlich zur Kenntnis nehmen und ebenso der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen. Deshalb müssen alle Kosten für die Versorgung mit Hebammenhilfe uneingeschränkt – auch und gerade in der Geburtshilfe – durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden – und zwar unabhängig vom Geburtsort und Geburtstermin!

 

Bitte Petition unterstützen!

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