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22.07.2010

Textildiscounter kik lässt kein Fettnäpfchen aus

In einer Pressemitteilung forderte Beate Müller-Gemmeke den Textildiscounter kik auf, sich an Recht und Gesetz zu halten. Kik war mehrmals wegen gesetzeswidriger Lohndrückerei und schweren Datenschutzverstößen in die Kritik geraten.

Der seit längerem bekannte Datenschutzverstoß des Textildiscounters kik muss vor Gericht neu verhandelt werden. Jetzt kann endlich bewiesen werden, dass die 49.000 Bonitätsabfragen über die Mitarbeiter von kik offenbar das Ziel hatten, verschuldete Mitarbeiter loszuwerden. Das ist ein Skandal und muss streng geahndet werden.

Der Textildiscounter kik lässt kein Fettnäpfchen aus. Seit Jahren zahlt die Textilkette sittenwidrige Löhne, obwohl das Landesarbeitsgericht Hamm dies gerichtlich festgestellt hat. Es kann und darf nicht sein, dass sich Unternehmen wie kik über das Gesetz stellen und der Gesetzgeber tatenlos zu schaut.

Wir fordern den Textildiscounter kik auf, sich an Recht und Gesetz zu halten. Kik muss endlich anerkennen, dass die Gesetze für alle gemacht werden und Beschäftigte keine Waren sind, mit denen gemacht werden kann, was man will.

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