Safe Space Apotheken: Ein sicherer Raum, wenn Sorgen zu groß werden

Immer mehr Jugendliche kämpfen mit Ängsten, Depressionen oder großem Druck. Deshalb mache ich hier auf „Safe Space Apotheken“ aufmerksam: sichere Räume im Alltag, an die sich junge Menschen mit ihren Sorgen wenden können. Zuhören kann der erste Schritt zur Hilfe sein.

In Deutschland entstehen gerade sogenannte Safe Space Apotheken – gemeint sind damit sichere Räume. Orte, an denen junge Menschen spontan und anonym über Sorgen sprechen können. Ohne Termin, ohne lange Wartezeiten und ohne Angst, bewertet zu werden.

Ich mache dieses Angebot bewusst öffentlich. Je mehr Menschen davon wissen, desto größer ist die Chance, dass Jugendliche in schwierigen Situationen den Weg dorthin finden. Denn viele junge Menschen stehen heute unter enormem Druck. Ängste, Depressionen, Einsamkeit, Stress in der Schule oder Probleme im Freundeskreis und in der Familie – vieles davon belastet stärker, als von außen oft sichtbar ist. Die Corona-Zeit hat diese Entwicklung zusätzlich verschärft.

Gerade deshalb sind niedrigschwellige Anlaufstellen so wichtig. Eine Safe Space Apotheke ist kein Ort für Therapie. Aber sie kann ein erster Schritt sein. Dort hört jemand zu. Sorgen werden ernst genommen. Und gemeinsam wird überlegt, welcher nächste Schritt helfen kann.

Apotheker:innen übernehmen dabei eine Lotsenfunktion. Sie hören zu, geben Orientierung und vermitteln bei Bedarf an Beratungsstellen, Psychologinnen und Psychologen oder soziale Dienste.

Die Idee dahinter ist stark: Apotheken gibt es überall. Sie sind vertraute Orte im Alltag. Für viele Jugendliche ist es leichter, dort kurz hineinzugehen, als direkt eine Beratungsstelle aufzusuchen. Ein sicherer Raum bedeutet: Junge Menschen können kommen, wenn sie etwas belastet. Ohne Termin. Ohne Rechtfertigungen. Und ohne Angst, bewertet zu werden. Ich finde diese Idee sehr überzeugend. Denn Hilfe muss erreichbar sein – gerade dann, wenn es Menschen schwerfällt, überhaupt darüber zu sprechen.

Darum teile ich diese Information hier und in den sozialen Medien. Vielleicht erreicht sie genau die jungen Menschen, die gerade einen solchen Ort brauchen.

Mehr Informationen zum Projekt und zu den Safe Space Apotheken gibt es hier:
→ https://safe-space-apotheke.de/

Wenn dieses Angebot bekannter wird, kann es vielen jungen Menschen helfen.
Manchmal beginnt Veränderung mit einem Gespräch – mitten im Alltag.