Wenn politische Argumente durch Beleidigungen ersetzt werden

„Beschissene Frisur“, „Problempony“, „hässlich“: Frauen werden im Netz häufig persönlich angegriffen, sobald sie sich politisch äußern. Und das wird immer schlimmer. Ich mache diesen Hass sichtbar, weil Wegschauen ihn normalisiert.

Was haben die eigentlich für ein Problem? Meine Haare? Frauen mit Meinung?

„Beschissene Frisur“, „Blond…“, „innere Hässlichkeit“ – mehr ist argumentativ offenbar nicht drin. Ist das wirklich alles, was manchen einfällt, sobald eine Frau eine politische Meinung hat?

Beleidigungen über Aussehen und Frisur sind keine politische Auseinandersetzung. Sie sollen herabsetzen, verletzen und Frauen kleinmachen. Und sie sind längst Alltag in den sozialen Netzwerken.

Wir Frauen lassen uns davon aber nicht beeindrucken. Wir werden nicht leiser, sondern lauter. Und das ist das, was die Sprücheklopfer am meisten irritiert – unsere Stärke, unsere Solidarität und unsere unerschütterliche Entschlossenheit, die Welt zu verändern.

Deshalb zeige ich immer wieder, was in meinen Kommentarspalten landet. Nicht, weil diese Beleidigungen besondere Aufmerksamkeit verdient hätten. Sondern weil Hass sichtbar werden muss.

Es braucht Solidarität: kein Wegsehen, kein Schweigen.

#Sexismus #HassImNetz #Solidarität