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19.07.2019

Langzeitarbeitslose nicht aufs Abstellgleis stellen

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat erhoben, dass die Ausgaben der Bundesagentur für Arbeit für Weiterbildung stark gestiegen sind. Das ist zwar gut, aber diese Weiterbildung kommt bei denen, die sie am nötigsten hätten, kaum an. Arbeitslose im SGB III werden durchschnittlich mit 1.605 Euro gefördert. Langzeitarbeitslose aber nur durchschnittlich mit 331 Euro. Das ist nicht akzeptabel. Langzeitarbeitslose müssen die gleichen Chancen auf Aus- und Weiterbildung bekommen. Immer nur kurzfristige Maßnahmen von der Stange, das ist zu wenig.

Die Bundesagentur fördert die Weiterbildung und gibt dafür immer mehr Geld aus. Gleichzeitig aber profitieren Langzeitarbeitslose davon kaum. Dieses Missverhältnis ist leider nicht neu und zeigt deutlich, was in der Arbeitsförderung schief läuft. Menschen, die lange arbeitslos sind, dürfen nicht aufs Abstellgleis gestellt werden. Sie dürfen nicht nur verwaltet werden, sondern müssen sich sinnvoll qualifizieren und weiterbilden können. Nur so haben sie überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt.

Langzeitarbeitslose müssen die gleichen Chancen auf Aus- und Weiterbildung bekommen. Viel zu oft werden sie aber nur mit kurzfristigen Maßnahmen von der Stange abgespeist, die sie keinen Schritt weiterbringen. Hier muss dringend Problembewusstsein geschaffen werden. Die Arbeitsförderung muss endlich konsequent neu ausgerichtet werden.

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  1. Beate Müller-Gemmeke
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