Inhalt

02.08.2017

Albtour 2017 - Tag 11

17-08-02_WeideBlick_Tag_11-1024x614 17-08-02_Hühner_Tag_11-1024x614 17-08-02_Aierstock_Tag_11-1024x614 17-08-02_HolzBau_Tag_11-1024x614 17-08-02_Beate_Tag_11-1024x613 17-08-02_Jaks_1_Tag_11-1024x614 17-08-02_Jaks_Tag_11-1024x614 17-08-02_Interview_Tag_11-1024x613 17-08-02_Abschluss_Tag_11-1024x613
<
>

Der letzte Tag einer Albtour beginnt immer wehmütig – packen, letztes Frühstück, Tschüss sagen. Die Stationen aber waren aber wieder sehr schön und interessant. Kühe und Hühner bei Weid´Blick. Die Erfolgsgeschichte von Holz & Haus. Und am Göllesberg haben uns die Yaks begeistert. Nach einem letzten gemeinsamen Essen sind wir nach Reutlingen abgefahren.

Der kleine Betrieb Weid´Blick in St. Johann-Bleichstetten hat mir sehr gefallen. Timo Nau setzt auf Mutterkuhhaltung. Er hat Limpurger – die älteste Rinderrasse Baden-Württembergs. Und seit diesem Jahr hat er einen mobilen Hühnerstall und damit Eier aus Freiland- und Bodenhaltung. Die Bürokratie macht ihm dabei sein Leben schwer. Das hat auch der Vorsitzende des Kreisbauernverbands, Gebhard Aierstock, bestätigt, der beim Termin dabei war. Faszinierend aber war der Umgang von Timo Nau mit seinen Tieren, denn seine Verbundenheit mit den Tieren war zu spüren.

In St. Johann-Würtingen haben wir Holz & Haus besucht. Der aufstrebende Handwerksbetrieb plant und baut aus einer Hand energiesparende und ökologische Holzhäuser, macht Sanierungen und schreinert individuelle Küchen und Möbelstücke. Der Geschäftsführer, Thomas Gaiser, versprüht gute Laune und Optimismus. Sein Motto ist: „Wir sind in der Region tätig, arbeiten mit regionalen Partner und tun was für die Region.“ Sehr gut!

Am Ende der Tour ist ein Halt auf dem Göllesberg bei Vöhringers und ihren Yaks selbstverständlich. Dort grast mein Paten-Yaks „Beate“. Und da muss ich doch schauen, wie es ihr geht und wie groß sie geworden ist. Die Yaks sind immer wieder beeindruckend und gleichzeitig strahlen sie eine unendliche Ruhe aus.

Das war dann auch die letzte Station. Umso überraschender war es, dass gerade am Ende der Tour dann das Regionalfernsehen ein Interview machen wollte. Schade – es hätte schönere Bilder dafür gegeben. Aber egal – wir haben beim Essen noch einmal zurück geblickt auf die vielen interessanten Stationen und Begegnungen. Und dann ging es ein letztes Mal auf das Fahrrad und runter nach Reutlingen.