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15.04.2011

Kommentar: Gute Politik für alle Jugendlichen - Mädchen und Jungen

Ministerin Kristian Schröder will eine Politik machen, die Jungen und heranwachsende Männer fördern soll. Daran ist erst mal auch gar nichts auszusetzen. Allerdings übersieht die Ministerin bei all ihrem Eifer die wesentlichen Probleme. Wir brauchen eine gute Politik, die sowohl die Bedürfnisse von Jungen als auch von Mädchen berücksichtigen.

Es ist richtig, männlichen Heranwachsenden Alternativen zu fest vorherrschenden Rollenbildern aufzuzeigen. Wir müssen es schaffen, dass zukünftig mehr Männer in typischen Frauenberufen arbeiten. Aber das wird nur geschehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen: Berufe, in denen hauptsächlich Frauen arbeiten, werden schlechter entlohnt. Da hilft auch keine „Jungenpolitik“, sondern gleiches Geld für gleichwertige Arbeit. Zudem stellt sich die Frage, wie ernst es Kristian Schröder mit der Gleichstellung meint, wenn sie einerseits zu einer Politik für Männer aufruft, andererseits kampflos zusieht, wie die Ausweitung der Vätermonate vom Finanzminister einkassiert wird. An dieser Stelle hätte die Familienministerien zeigen können, dass sie sich für die Frauen stark macht, nachdem sie auch schon die Quotenregelung für Aufsichtsräte abgelehnt hat. In Sachen Gleichstellungspolitik brauchen Frauen also nichts mehr von Kristina Schröder zu erwarten.

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